Portrait_Arndt

Steckbrief Arndt

Name: Arndt Schmöle

Geburtstag: 11.12.1974

Geburtsort: Hannover

Sternzeichen: Schütze

Bist du sportlich?

„Ich bin Mitglied in einem Fitnessclub. Die Cafeteria dort ist richtig gemütlich… *Gelächter* Nein, im Ernst, ab und an dort Ausdauer-Training machen, Tauchen… also das natürlich nicht im Fitness-Club, Skifahren – zum Beispiel im März (2014) mit den Jungs! Freu mich schon drauf!“

 

 

Was sind deine Hobbies?

„Alles, was eine kreative Betätigung verspricht. Beispielsweise Singen! Ich habe ja das Glück gehabt, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte.
Ich gehe gerne ins Kino – was allerdings auch mit meinem Beruf als Synchronsprecher zu tun hat.
Ansonsten lese ich gern oder höre gern Musik.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welches Buch liegt zurzeit auf deinem Nachttisch?

„*lacht* Das klingt jetzt wie Eigenwerbung, aber wenn ihr mich schon so fragt:
„Ernst beiseite oder 500 Namen, die Sie ihrem Kind besser nicht geben sollten!“ *Gelächter* Ist echt ein sehr amüsantes Buch, ich kann es nur empfehlen. Ich habe es letztens von William bekommen und musste doch stark schmunzeln. Es ist vor allem ein hervorragendes Buch, um immer mal wieder drin zu blättern oder reinzulesen. Wenn’s mal wieder länger dauert. Zum Beispiel während einer Bahnfahrt im Zug. Oder einer Sitzung auf dem Klo.“

 

Du würdest Werbung machen für..?

„Oh, frag mich lieber, wofür ich NICHT Werbung machen würde! Denn als Sprecher ist es unter anderem Teil meines Berufs, TV- oder Hörfunk-Werbespots einzusprechen. Zum Beispiel für Unilever für die Markteinführung von „Bifi-Geflügel“ *deklamiert* „Bifi Geflügel, jetzt probieren! Bifi – muss mit!“ Oder technische Produkte in Industriefilmen zu bewerben und sie zu erklären: „…in der Mitte sehen Sie den Schneidspalt des Lasers, links den eines Autogenverfahrens, rechts den einer Plasmaschneidanlage.“ *Gelächter* Das ist das Tolle bei Industriefilmen: Du musst ja nicht wirklich verstehen, was du da sagst. Es muss nur so klingen. Also, ich würde für alles Werbung machen, solange es meinem moralischen und ethischen Wertekanon entspricht.“

 

 

 

Was fällt dir spontan ein zu …?

– Kaffee: „Genuss..“

– Urlaub: „Erholung, Entspannung und Abenteuer.“

– GOP: „Eine gute Zeit, in der ich als Moderator sehr viel lernen konnte.“

– Weihnachten: „Kindheitserinnerungen, Tannennadelduft, Familie, Harmonie.“

– Wagner: „Bayreuth, Frauenheld, Pizza“

– Probe: „Stets konstruktive Zusammenarbeit *Gelächter* Nein, wirklich, bei Basta ist das im Moment so. Klar, manchmal heißt „Proben“ auch Zerreden, Diskutieren und „Nicht vom Fleck kommen“! Aber bei uns läuft es zurzeit super. Es macht viel Spaß und ist sehr effektiv!“

 

Dein Vorbild?

„Als Mensch: Albert Schweizer.
Als Solokünstler: Bodo Wartke und Reinhard Mey.
Und als Vokalensemble, musikalisch gesehen, die Real Group und die Kings‘ Singers..“

Lieblingsfilm?

„Och Kinders, darf ich wenigstens zwei/drei sagen? Das ist echt schwer, da gibt es so viele. Also: „Ziemlich beste Freunde“, lustig und berührend zugleich. Vor kurzem mal wieder „Casablanca“ gesehen, finde ich jedes Mal aufs Neue großartig. „Angel-A“ ist ein wunderbar poetischer Film von Luc Besson. Und ebenfalls von ihm ist „Leon – Der Profi“, der auch zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört.“

 

 

 

Lieblingsmusik?

„Hier in meinem Mp3-Player ist querbeet alles drin: von Klassik, Jazz und Folk und Pop über Soul und Deutsch-Rap, Blues und Funk: alles dabei!
Als Einzel-Künstler oder Bands schätze ich unter anderem sehr Peter Fox, Walk Off The Earth und Milow.“

 

Erst Musik und dann Text, oder erst Text und dann Musik?

„Grönemeyer z.B. macht das ja so, der sagt, für ihn kommt immer erst der Text und dann wird dazu die Melodie geschrieben. Ich finde diesen Weg, ein Lied zu verfassen, gut. Denn man möchte im Deutschen ja Menschen auch mit einer Aussage oder einer Botschaft erreichen.“

Du kannst am besten entspannen, wenn…?

„…ich Musik höre. Oder wenn ich draußen spazieren gehe, ich für mich in der Natur sein kann, z.B. im Wald spazierengehen. Das ist echt großartig, wenn Du abschalten musst, den Kopf freikriegen willst, um mal wieder ein Gefühl von Ursprünglichkeit und Unberührtheit zu spüren.
Stell Dir zum Beispiel vor, es hat über Nacht geschneit, Du stehst morgens um halb vier auf und Dein Blick fällt auf die unberührte Schneedecke auf der Straße vor Deinem Haus… ein magischer Moment, ganz toll! – Schade nur, dass ich bei meinen Aufstehgewohnheiten selten in den Genuss komme, solche Momente zu erleben! (Gelächter)“

Lieblings-Urlaubsreiseziel?

„Es gibt so viele wunderbare Länder… Italien ist wunderschön. Thomas war ja vor kurzem in Süd-Ost-Asien und Neuseeland. Da möchte ich unbedingt auch mal hin, da war ich nämlich noch nie. Südafrika hat mich sehr fasziniert. Und ich habe zweimal Schottland bereist, zusammen mit einem Freund. Gehört zu meinen schönsten Urlauben. Einen komfortablen Mietwagen ab Glasgow, 14 Tage Zeit, auf dem Schoß die Karte und vor einem nur die Straße. Freiheit pur. Das war toll.“

 

Schuhgröße?

„Das kommt darauf an, italienische Schuhe fallen ja etwas kleiner aus – 43 bis 44.“

Deine Stärken?

„Empathie, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit.“

 

Deine Schwächen?

„Hmm, das ist zwar etwas, was man immer geraten bekommt, im Vorstellungsgespräch zu sagen, aber bei mir ist es tatsächlich eine Schwäche: Perfektionismus.
Man muss das auch mal annehmen und hinnehmen können, dass man vielleicht gerade etwas gemacht hat, was nicht 100pro perfekt war. Und dass man das dann auch mal so stehen lässt, wenn man reflektiert hat, was man nächstes Mal besser machen will. Und sich nicht anschließend selbst zerfleischt. Dass es immer besser geht: Klar!
Aber deswegen haben wir bei BASTA kürzlich etwas eingeführt, was toll ist: Nach jedem Auftritt oder Konzert müssen sich alle daran halten, mindestens eine Stunde lang NUR die positiven Dinge, die einem aufgefallen sind, zu sagen. Sehr gut, weil es den Fokus der Wahrnehmung zum Guten hin verändert!“

 

Vervollständige:

– B „egeisterung.“

– A „benteuer.“

– S „ingen.“

– T „heaterbühne.“

– A „drenalin.“

 

 

Habt ihr ein Ritual bevor ihr auf die Bühne geht? Welches und wofür?

„Ja, das haben wir. Hat sich jetzt, als ich zur Gruppe dazu gekommen bin, erneuert: Neue Besetzung, neue Rituale.
Ich stellte kurz vor unserem ersten gemeinamen Auftritt den Jungs exakt die gleiche Frage. Und da überlegte William kurz, grinste und sagte, ja, es gäbe ein Ritual, ab jetzt aber ein neues, nämlich folgenden Schlachtruf-Satz: „Hass, Hass, Hass, wir wünschen uns viel Spaß“
Das deklamieren wir seitdem vor jedem Konzert. Und es ist ganz wichtig, dass das auch mit abgrundtiefem und blankliegendem Hass gerufen wird.

 

 

 

Schönstes Konzerterlebnis?

„Ich kann mich noch gut an ein Wettbewerbskonzert am 25. November 1995 erinnern. Da haben wir mit „Modell Andante“ beim “Jugend kulturell“-Förderpreis der Vereins- und Westbank den ersten Platz belegt. Sehr spannend und aufregend damals für uns, Adrenalin und Endorphin pur!
Und an einige Konzerte während unserer Marokko-Tournee, wo teilweise die Konzertbesucher so aufmerksam waren, mitgegangen sind und sich gefreut haben, obwohl sie von manchen Liedern auf Deutsch inhaltlich nicht viel verstanden haben dürften. Aber das war denen egal. Die haben Stimmung gemacht, unglaublich…!“

Witzigstes Konzerterlebnis?

„Was soll ich sagen, wir haben so wahnsinnig viel Spaß auf der Bühne, es ist immer witzig. Vor allem dann, wenn vieles unvorbereitet und spontan passiert. Wie z. B. bei manchen Ansagen. Ich find’s super, wenn man sich mal eine kleine Variation gestattet, dann tritt nicht so schnell Routine ein.“

Was hast du dir zuletzt gekauft?

„Eine mobile Lautsprecher-Box von BOSE, ganz klein, aber mit einem überragenden Sound. Hat die Größe eines Küchenradios, klingt aber hundert Mal besser! Das Ding ist akkubetrieben und kann sich über Bluetooth zum Beispiel mit Deinem Mp3-Player verbinden. Echt grandios. Wie ihr hört, ich bin ganz begeistert!“

 

 

 

In deiner Fantasie wärst du gerne…?

„Tatsächlich niemand anderes, als der, der ich bin. Ich bin sehr glücklich mit mir. Aber wenn Du mich schon so fragst… Also, ich wäre gerne mal – aber bitte nur für einen Tag, wenn’s geht – eine Frau. Dann könnte man vielleicht besser nachvollziehen, warum Frauen so reagieren, wie sie es tun. Wie gesagt, vielleicht…“

Was wolltest du früher mal werden?

„Och, da gab es eine Entwicklung. Als ich vier war, bin ich mit meinen Eltern durch die Waschanlage gefahren. Und ich dachte, es könnte nichts Schöneres geben, als dieser Typ zu sein, der die Autos abkärchert. Fand ich super!
Und dann waren wir ja mit dem Knabenchor -Thomas und ich haben ja früher als Kinder zusammen im Knabenchor Hannover gesungen- häufig für die musikalische Ausgestaltung der Sonntagsgottesdienste in der Schlosskirche verantwortlich.
Und da dachte ich so mit sieben Jahren, das wäre auch toll, später beruflich als Pastor zu arbeiten. Ja, Pastor ist doch super, da kannste vorne stehen und den Leuten was erzählen und alle müssen einem zuhören und können nicht weg.
Na ja, eigentlich kommt ja das, was ich heutzutage beruflich mache, dem schon sehr nahe… *Gelächter* Und mit 9 oder 10 Jahren habe ich sehr gerne die Serie „ Ein Colt für alle Fälle“ gesehen, mit Lee Majors. Und von da an stand für mich fest: Ich muss Stuntman werden! Dann allerdings musste ich leider erkennen, dass man dafür doch extremst sportlich sein muss. Und habe dann recht schnell davon Abstand genommen!“

 

Du gehst nie aus dem Haus ohne…?

„Schlüssel, Ausweis und mein Smartphone.“

Lebensleitspruch?

„Da es förderlich ist für die Gesundheit, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“ Voltaire

„Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende.“ Oscar Wilde

 

 

Maja und DancingQueen, Januar 2014