Portrait_William

Steckbrief William

Name: William Wahl

Geburtstag: 12.10.1973

Geburtsort: Bochum

Sternzeichen: Waage

Bist du sportlich?

„Ich habe Spaß an Spielen. Kram wie Laufen oder Schwimmen langweilt mich. Im Sommer spiele ich sehr gerne mit Thomas oder anderen Beach-Volleyball. Ich habe jetzt auch ein paar Mal Tennis gespielt – obwohl ich das nicht mehr richtig kann, kommt man da einigermaßen fix wieder rein. Sowas macht mir wirklich Spaß. “

 

Was sind deine Hobbies?

„Ich koche sehr gerne. Nicht außergewöhnlich gut, aber gerne. Das würde ich als Hobby bezeichnen, und das mache ich dann auch sehr zeitintensiv. Es entspannt mich sehr.“

Welches Buch liegt zurzeit auf deinem Nachttisch?

„Das neue Buch von Ian McEwan, „Solar“. Ein englischer Schriftsteller, den ich sehr mag. Er hat gerade dieses neues Buch herausgebracht, das ich leider nicht ganz so toll finde – ich lese es aber jetzt noch zu Ende.…“

Du würdest Werbung machen für..?

„Ich hätte keine Lust, Werbung zu machen.“

 

Was fällt dir spontan ein zu …?

– Kaffee: „Choco Latte Chai“

– Urlaub: „Tausend mal mehr Dinge, als ich schaffen, machen und bezahlen könnte… Wahnsinnig viele Träume von Dingen, die ich tun will: Kanada, Nationalparks, USA, Norwegen, Schweden… Dafür habe ich weder das Budget noch die Zeit, um das in meinen Traumurlaub zu verwandeln.“

– MTV: „Gibt es nicht.“

– Weihnachten: „Familie – klassisch. Super!“ *lacht*

– Mozart: „Hört mal, was macht ihr hier?! – Auch klassisch und super!“

– Hotels: „Das ist wie dieses Fischer-Angelspiel: Du kannst den Mülleimer ziehen, den Gummistiefel oder die Goldbrasse. Und ich ziehe gerne die Goldbrassen. Ich bin Fan davon, in einem tollen Hotel zu sein, das kann mich richtig glücklich machen. Und im Umkehrschluss ist es dann auch richtig grauenhaft, wenn man im falschen landet. Weil man sich gerne wohl fühlen möchte, wenn man unterwegs ist. Wenn man eh schon nicht zuhause ist, dann möchte man, dass Leute sich Mühe gemacht haben, dass man sich wohl fühlt. Wenn das gelingt, ist es prima und wenn nicht, wirklich total ätzend.“

– Segeln: „Schön!“

 

 

Dein Lieblingsfilm?

„Ich habe leider keinen echten Lieblingsfilm, den ich euch nennen kann. Es gibt Filme, die mich berühren und lange Zeit beschäftigen. Im besten Fall sind das auch noch welche, die glücklich machen. Solche Filme gibt es natürlich selten.“

Deine Lieblingsmusik?

„Es gibt wahnsinnig viel Musik, von der ich sehr schwärmen kann. Aus ganz unterschiedlichen Ecken. Das hat dann hat das mit den Lebenslagen zu tun – das meine ich jetzt gar nicht so hochtrabend. Eher ganz einfach: manchmal habe ich Lust auf laute Musik, dann höre ich Tocotronic. Dann habe ich Lust auf leise Musik und es wird eher José Gonzalez. Manchmal ist es auch klassische Musik, dafür braucht es dann aber mehr Konzentration.“

Erst Musik und dann Text oder erst Text und dann Musik?

„Was für eine phantasielose Frage! Die Frage habt ihr schon so oft gestellt– ich dachte, jetzt kommt: Was sagst du zu Wackelpudding?“ *lacht* „Es gibt eigentlich keine Melodie ohne eine Ahnung, was der Text aussagen soll. Andersrum schon. Im besten Fall ist es so, dass einem so eine Keimzelle für ein Lied gleichzeitig einfällt. Paradebeispiel ist „Die zweite Geige“. Die Zeile „Es war die Liebe zur zweiten Geige“ -die ist als Text und Musik gleichzeitig da gewesen. Und in diesem Fall habe ich dann Text und Musik gleichberechtigt weiter erarbeitet. Das gibt es aber nicht immer so. Oft schreibt man auch einen Text und weiß noch gar nicht, was für Musik dazu passt.“

Wie kannst du dich am besten entspannen?

„Kochen!“

Dein Lieblings-Urlaubsreiseziel?

„Ich glaube, die Berge. Wenn ich von Urlaub spreche, dann meine ich eher die Natur-Erfahrung.“

Möchtest du dich im Urlaub entspannen?

„Ja, schon! Das gelingt mir aber schnell. Ich habe keinen Beruf, der mich im Urlaub negativ verfolgt und muss nicht zwischen Strandspaziergang und Abendessen Aktioenkurse verfolgen. Oder mir Gedanken machen, wer gerade meinen Job macht. Am Strand rumliegen kann ich allerdings nicht so gut, da entspannt mich das Spazierengehen schon eher.“

Schuhgröße?

„42 oder 43.“

Deine Stärken?

„Ich glaube, dass die Kreativität auf jeden Fall zu meinen Stärken gehört. Da wäre ich ja bescheuert, das nicht zu nennen. Dazu gehört für mich aber nicht nur, dass man sich Dinge einfallen lassen kann, sondern auch, dass man sie verfolgt und dass man sich selbst motivieren kann. Das gehört zusammen. Was Basta betrifft, ist meine Stärke auch, dass ich das vorantreibe und auch vorantreiben kann. Dass ich nicht nur sage „Hier ist eine Musik, die mir eingefallen ist.“, sondern dass ich mich auch immer wieder neu begeistern kann für die Gruppe. 
Und im Privaten… Das sind Sachen, über die ich wenig nachdenke. – Kommt gleich die Frage nach den Schwächen?“ *grinst* „Auch wenn das blöd klingt, ich glaube, dass ich ganz gut zuhören kann. Ich meine das ganz einfach: Zuhören. Bei vielen Menschen habe ich das Gefühl, dass sie das nicht mehr richtig können und eigentlich nur darauf warten, von sich selber zu erzählen.“

Deine Schwächen?

„Das ist super! Hier ist so eine Accessment-Center-Antwort: Die Ungeduld! Das soll man ja inzwischen nicht mehr sagen, weil es keine wirkliche Schwäche ist. Ich nehme das aber trotzdem für mich in Anspruch, weil ich tatsächlich ungeduldig bin. Und da kann ich auch ungemütlich werden… Ich wirke wahrscheinlich auch leicht mal zickig oder arrogant, wenn ich etwas von anderen will und es mir nicht schnell genug geht.“

Vervollständige:

– B „ass.“

– A „ndreas.“

– S „ascha.“

– T „homas. Jetzt muss ich mich aber was einfallen lassen!“ *lacht*

– A „tonal.“

Habt ihr ein Ritual bevor ihr auf die Bühne geht? Welches und wofür?

„Den Hulli. Hat Thomas ja schon erklärt. Es ist auch wichtig, Rituale zu haben. Einen Abend, nach einem heftigen Streit, haben wir es gelassen, und das war so bescheuert, dass wir es am zweiten Abend, obwohl der Zorn noch nicht verraucht war, wieder eingeführt haben. Weil wir gesagt haben: „So geht das nicht“. Und es ist gut, ein Ritual zu haben.“

 

Dein schönstes Konzerterlebnis?

„China! Dieses chinesische Lied zu singen vor mehreren tausend Leuten am anderen Ende der Welt, das war schon toll. Und als sie das Lied dann erkannten und mitgesungen haben, das war absolut unglaublich.“

Dein witzigstes Konzerterlebnis?

„Eins, das für mich sehr peinlich war…Bei einem Orchesterkonzert. Nachdem ich die zweite Geige gespielt hatte, nahm ich den Text, den ich als Notbremse dort liegen hatte, ungesehen wieder mit. Nach uns war ein anderes Orchesterstück dran. Das Orchester brach in der Mitte des Stücks ab und der Dirigent rief verzweifelt: „Was ist passiert?“ Die Pianistin sagte, sie könne nicht weiterspielen, sie habe keine Noten. Und ich merkte hinter der Bühne, dass ich nicht nur meinen Text, sondern auch die Noten der Pianistin mitgenommen hatte… Das war natürlich schrecklich und gleichzeitig sehr lustig. Es hat uns auch keiner übel genommen. Das war wirklich sehr komisch.“

 

 

Was hast du dir zuletzt gekauft?

„Das Buch, von dem ich eben erzählt habe.“

In deiner Fantasie wärst du gerne…?

„Ich habe wie viele andere Leute auch so Zeitreisenvorstellungen. Es gibt Zeiten, in die ich lieber reisen wollen würde als in andere. Den Anfang des 19. Jahrhunderts würde ich gerne mitbekommen – da möchte ich dann aber ungern der Knecht oder der Bauer sein, eher doch der englische Gutsherr.“

Was wolltest du früher mal werden?

„Ich wollte gerne Filmkomponist werden oder Regisseur. Als Kind wollte ich Jazzmusiker werden.“

 

Was macht für dich basta aus?

„Zuallererst der Spaß, den wir miteinander haben und den das Publikum mit uns hat. Ich bin nicht immer auf einzelne Songs stolz, aber darauf, was wir auf der Bühne machen. Wir sind sehr streng mit uns und es ärgert mich manchmal, weil ich die Songs mitbringe und oft nicht verstehen kann, warum das nicht so gut ankommt, wie ich mir das denke. Aber wenn ich mir die Shows angucke und das auch vergleiche, dann finde ich, dass wir das gut machen. Und diese fehlende Nachlässigkeit und die Strenge mit uns selber, mit dem, was wir witzig finden und was nicht, das macht für mich Basta aus. Klar haben wir mitunter auch „Gurken“ im Programm, weil es niemandem gelingt, nur hervorragende Stücke zu schreiben, aber unsere ähnliche Einstellung zu dem, was gut ist, was Qualität ist, das macht es für mich aus. Ich bin sehr glücklich drüber, dass wir uns da so gefunden haben.“

Du gehst nie aus dem Haus ohne…?

„Schuhe.“

Lebensleitspruch?

„Keinen. Definitiv nicht!“

 

Maja und Tweety, November 2011