Portrait Thomas

Steckbrief Thomas

Name: Thomas Aydintan

Geburtstag: 07.11.1971

Geburtsort: Hannover

Sternzeichen: Skorpion

 

Sportlich?

“Na, das geht ja gut los… die sportlichen Aktivitäten beschränken sich auf die Freizeit, und die ist ja bei BASTA bekanntlich nicht so riesengroß… Aber ich versuche, mich wenigstens mit Joggen ein wenig fit zu halten – meine 10 km Rheinufer-Runde versuche ich zumindest ein Mal in der Woche zu laufen, manchmal auch zwei Mal, dann mal wieder nicht…und auch nur wenn nicht gerade minus zwanzig Grad sind oder Schnee.
Im Urlaub ist das dann schon einfacher, z.B. Snowboard fahren, das ist auch Sport. Oder im Sommer Windsurfen gehen. Ich will dann auch immer etwas sportliches machen und nicht die ganze Zeit nur am Strand rumliegen..”

 

Hobbies?

“Ja, das waren sie auch schon! 🙂
Mit Hobbys ist es wirklich genauso schwer. Ich wĂĽrde fast sagen, das Joggen ist schon so eine Art Hobby. Und einmal im Jahr Snowboardwoche oder gelegentlich Motorradfahren auch. Alles andere betreibe ich entweder gar nicht oder zu ernsthaft, als dass ich es ein Hobby nennen könnte. Klar gehe ich auch mal mit Freunden weg, aber das wĂĽrde ich nicht unbedingt als Hobby bezeichnen.”

 

Welches Buch liegt zur Zeit auf Deinem Nachttisch?

“T.C.Boyle „Talk Talk“ – aber die deutsche Ăśbersetzung des Buches.
Es ist schwer in anderen Sprachen zu lesen. Ich habe mal „Der Regenmacher“ von Grisham auf Italienisch gelesen und die ersten 50 Seiten waren echt hart. Das ist ein Justizkrimi und die ganzen Vokabeln wie „Staatsanwalt“ und „Strafsache“, das muss man alles nachschlagen, das weiß man ja alles nicht. Wenn man aber einmal drin ist, geht das ganz gut und am Schluss liest man fast ohne Wörterbuch. Das war in einem Urlaub in Italien, da bietet es sich natürlich an, so was zu lesen…
„Talk Talk“ habe ich noch gar nicht angefangen…aber ich mag Boyle und habe zum Beispiel seinen Roman „Wassermusik“ mit groĂźem VergnĂĽgen gelesen.”

 

 

Was fällt Dir spontan ein zu …?

 

– Kaffee: “Lieber Espresso.”

– Urlaub: “Italien.”

– MTV: “Brauch ich nicht.”

– Deutschland sucht den Superstar: “Brauch ich auch nicht.”

– Weihnachten: “Familie.”

– Mozart: “Genial, besonders seine Klavierkonzerte.”

– Horoskope: “Interessant, aber glaube ich nicht dran.”

 

– Marathon: “…ist in Planung – der zweite ist in Planung. Ich muss ganz ehrlich sagen, letztes Jahr ist es eigentlich nur am Termin gescheitert, irgendwie war da eine andere Veranstaltung, wahrscheinlich ein Auftritt mit den Jungs. Aber ich will noch einen Marathon laufen, gerne auch wieder in Köln. Der erste war 2004, am selben Abend war BASTA noch beim WDR zum Interview… und der zweite soll auf jeden Fall noch folgen. Unter 4 Stunden wollte ich schon bleiben, das schaffe ich dann beim nächsten Mal bestimmt !.”

– FC: “Durch Freud und durch Leid – wie es in dem schönen Lied von den Höhnern heiĂźt… Mir stohn zu dir FC Kölle. Ich meine, der FC Köln spielt zwar immerhin weiter in der ersten Liga, aber SpaĂź macht das im Moment nicht.”

– Aschermittwoch: “Trauriges Datum, aber Beginn der Vorfreude auf die nächste Session. StraĂźen- und Kneipenkarneval, da habe ich mich gerne dran gewöhnt, seit ich in Köln wohne.”

 

Dein Vorbild?

“Ich habe eigentlich keins. Es gibt viele Leute, an denen man sich orientiert, aber dass man sagt „Ich will so sein wie der oder die“, das habe ich nicht. Ich bewundere sehr viele Leute fĂĽr das, was sie machen und können. Aber das heiĂźt nicht, dass ich ihnen unbedingt nacheifern will.”

 

 

Lieblingsfilm?“Immer noch „Im Rausch der Tiefe“.
Die Story ist, dass zwei Freitaucher, die Konkurrenten, aber auch Freunde sind, gegeneinander antreten. Es geht dann natĂĽrlich auch um eine Frau, die sich in den einen verliebt, so ein bisschen eine Dreiecksgeschichte. Das ist aber eigentlich nicht so wichtig. Wichtig ist, dass der Film in der Provence, auf den griechischen Inseln und vor allem auf Sizilien spielt und einfach wahnsinnig tolle uns stimmungsvolle Aufnahmen mit Meer und Bergen und Natur zeigt. Dieser Film war auch mit ausschlaggebend fĂĽr meine Italienliebe. Mich hat das damals – der Film ist aus den 80ern – so fasziniert, dass ich gesagt habe: „Da will ich hin!“ und ich habe den Film bestimmt 8 oder 9 Mal im Kino gesehen.”

 

Lieblingsmusik?

“Absolut stimmungsabhängig – das kann mal Beethovens fĂĽnftes Klavierkonzert sein (der zweite Satz!) und dann auch wieder Musik von „Phoenix“ oder „Coldplay“. Und die beste Band der Welt natĂĽrlich – Die Ă„rzte!”

Erst Musik und dann Text, oder erst Text und dann Musik?

“Ganz klar: erst Text! Bei unseren StĂĽcken ist die Gewichtung von Text und Musik mindestens 80 zu 20 Prozent, was die Wirkung der StĂĽcke anbelangt. Einen schwachen Text kann auch eine gute Musik nicht retten, ein guter Text kann aber eine schwache Musik retten, von daher ganz klar diese Gewichtung.”
(Anm. FC: Deswegen wurde aus KĂĽss mich auf unseren Wunsch Disco)

Du kannst am besten entspannen bei?

“Hmmm, entspannen… also, abschalten kann ich am besten beim Laufen, entspannen in der Badewanne.”

Lieblings-Urlaubsreiseziel?

“Italien, wobei ich auch Griechenland mittlerweile sehr stark in mein Herz geschlossen habe! Ich war z.B. im Sommer 2009 auf Kreta und auch vorher schon zigmal in GR, es hat auch was damit zu tun, dass ich diese relaxte Art der Griechen ganz gerne mag. Die sind so cool irgendwie und so entspannt – und jetzt leider auch pleite.”

Möchtest du dich im Urlaub entspannen?

“Ja, schon! Wie gesagt, ich verbinde es ja auch oft mit Sport, Aber Entspannen heiĂźt ja auch, einfach vom Alltag weg sein. Das alleine entspannt schon.”

Schuhgröße?

“45.”

Deine Stärken?

“Ich bin zielorientiert, was ich anfange bringe ich auch zu Ende; perfektionistisch, wenn ich etwas mache, dann mache ich es auch richtig; flexibel.”

 

 

Deine Schwächen?

“Ich bin leider komplett unfähig, Entscheidungen zu treffen – sei es bei der Auswahl der Lebensmittel im Supermarkt oder auch bei durchaus wichtigeren Entscheidungen – am Schlimmsten ist es im Baumarkt oder bei Ikea, da komme ich unter drei Stunden nicht raus, und meistens habe ich dann, erschlagen vom Ăśberangebot, gar nichts gekauft.”

 

Vervollständige:

– B “edeutsam.”

– A “lphamännchen.”

– S “umme.”

– T “ee oder Kaffee.”

– A “us.”

 

Habt ihr ein Ritual bevor ihr auf die BĂĽhne geht? Welches und wofĂĽr?

“Ja, wir nennen es liebevoll unseren „Hulli“, ein wichtiges Ritual vor jedem Auftritt. Das ist eine Folge von verschiedenen Geräuschen und Bewegungen, die wir im Kreis vollfĂĽhren. Der Hulli wird ständig erweitert und hat sich weiter entwickelt. Warum er Hulli heiĂźt? Keine Ahnung…
Das ist einfach ein kurzes Sich-bewusst-machen: Wir sind alle 5 hier und wir gehen jetzt zusammen da raus und rocken gleich das Haus! Wir kommen ganz oft aus unterschiedlichen Situationen zusammen: Der eine sitzt am Rechner, ein anderer liest Zeitung, surft im Internet, quatscht, telefoniert, zieht sich um… Wir machen das immer ganz kurz vorher, wenn wir alle 5 schon hinter der BĂĽhne startbereit stehen. Wenn man das sehen wĂĽrde, wĂĽrde man denken: na, die laden wir aber nicht nochmal ein… aber danach ist man fokussiert und geht konzentrierter auf die BĂĽhne.”

 

Schönstes Konzerterlebnis?

“Dieser Auftritt (Anm. FC: Juni 2009) in Shenyang war schon toll! Es war halt China und etwas ganz anderes. Ein Konzert vor Menschen, die einen eigentlich nicht verstehen können, fĂĽr die unsere Musik etwas ganz Neues ist, fĂĽr die wir Exoten sind – das ist ja sonst nicht so, da wir ja hauptsächlich in Deutschland unterwegs sind. Das war schon ganz toll und ein einmaliges GefĂĽhl, dass man auch so schnell nicht wieder haben wird.
Und dann gibt es immer die Konzerte – und da ist es unabhängig davon, wie viele Leute da sind und in welchem Saal man ist oder wo es stattfindet – in denen der Funke ĂĽberspringt, dass man sich so ganz wohl fĂĽhlt mit sich und dem Publikum. Und das sind eigentlich die schönsten Momente, in denen man sich auch mal fallen lassen kann. Und wo man merkt, es funktioniert einfach alles. Das sind die Selbstläufer, die gibt es nicht so oft, aber wenn, dann ist das ein ganz tolles GefĂĽhl auf der BĂĽhne – und fĂĽr die Leute meistens auch.”

 

 

 

 

 

Witzigstes Konzerterlebnis?

“Da gibt es viele Sachen, es ist ja recht oft so, dass sich einer von uns FĂĽnfen kaputt lacht oder so. Witzig ist es aber immer dann, wenn wir uns selbst gegenseitig ĂĽberraschen auf der BĂĽhne. Wenn einer z.B. sich eine neue Ansage ĂĽberlegt hat und die auf der BĂĽhne ausprobiert und das geht dann schief oder auch nicht. Und besonders gilt das dann, wenn sogar Andreas vor Lachen raus platzt, der sonst ja immer so starr und beherrscht guckt. Aber was vielleicht nicht witzig im Sinne von lustig war, aber trotzdem etwas Besonderes, war das Konzert in Essen, wo der Ton ausgefallen war und wir uns entschieden haben, 4 StĂĽcke ganz ohne Verstärkung zu singen. Und irgendwie war das toll: Die Leute haben so sehr die Ohren gespitzt und waren so nah dran und haben auch eine so tolle Resonanz auf die StĂĽcke gegeben, dass ich fast traurig war, als der Sound dann wieder funktionierte. Ich fand es richtig toll, dass man es auch ohne fette Anlage und Beat schaffen kann, die Leute dazu zu bringen, so aufmerksam dabei zu sein.”

 

 

 

Was hast Du Dir zuletzt gekauft?

“Einen Snowboardhelm.”

 

In Deiner Fantasie wärst Du gerne…?

“Jemand der ganz viel Zeit fĂĽr die angenehmen Dinge des Lebens hätte.”

 

Was wolltest du frĂĽher mal werden?

“Ich wollte tatsächlich Schauspieler werden, aber das war damals auch wohl ein ganz beliebter Berufswunsch bei Kindern und Jugendlichen. Das liegt aber auch daran, dass ich als Kind nicht so viel Fernsehen gucken durfte. Ich durfte immer nur ausgewählte Filme gucken. Das waren dann z.B. Western und ich fand die Cowboys so toll, da wollte ich Schauspieler werden.”

 

 

Was macht fĂĽr dich Basta aus?

“Das ist eine Frage, die auch immer gerne von Radio- und Zeitungsleuten gestellt wird. Dabei ist sie schwer zu beantworten – eigentlich. Neben vielem Anderen sind es sicher die eigenen Songs und der teilweise etwas kranke Humor, den wir ja alle so gerne mögen, und das verbindet uns ja auch. Wir lachen uns tot ĂĽber die wildesten Sachen und nicht alles davon landet zum GlĂĽck in den Songs, aber das was dann letztendlich in unseren Liedern landet ist etwas hinter dem wir alle stehen, und das ĂĽberträgt sich dann auch auf unser Publikum!”

 

Du gehst nie aus dem Haus ohne…?

“SchlĂĽssel, Portemonnaie, Handy ”

 

Lebensleitspruch?

“Bin bisher auch ganz gut ohne ausgekommen :-)”

 

 

Maja und DancingQueen, Juli 2010