Oberhausen anders…

Wie oft war ich schon mit basta in Oberhausen…? Ich weiß es nicht genau, aber oft – sehr oft!

Aber das momentan unser gesamtes Leben beeinflussende Thema “Corona” ist natürlich auch hier ein Thema. Zum Glück, möchte ich sagen, denn trotz eines Konzertes, das im Innenraum stattfindet, habe ich mich wohlgefühlt, so wie wir uns immer schon im Ebertbad wohlgefühlt haben. Die Betreiber des Ebertbads haben sich wirklich viele Gedanken gemacht, wie man in diesen Zeiten Kulturerlebnis und Gesundheit unter ein Dach bringen kann. Oder eben nicht unters Dach, denn für den basta-Stand und für durstige Gäste in der Pause hat man eine pfiffige Lösung gefunden: Draußen auf dem Ebertplatz!

Das hatten wir auch noch selten, aber Zilli und ich fanden das echt gut! So konnte man – auf Abstand und mit Frischluft – trotzdem mit den Konzertbesuchern ins Gespräch kommen. Für uns total wichtig, denn es sind immer ein paar Bekannte durch die basta-Jahre oder basta-Neulinge da und beides hat seinen Reiz. Einige Leute seit Monaten das erste Mal wieder zu treffen und von anderen erzählt zu bekommen, dass man ja eigentlich gar nicht weiß, was das hier wird und “mitgeschleppt” wurde… 🙂

Tatsächlich waren eine ganze Reihe Besucher ohne basta-Erfahrung im Konzert, wie wir bei Williams Umfrage, welches Lied sie singen sollten, “Lara” oder “50 Dinge” feststellten. Ich hatte das Gefühl, bei der Frage, wer “Lara” aus dem Jahr 2000 kenne, zeigten nur noch Zilli und ich tapfer auf… – Gesungen wurde übrigens “50 Dinge”, wie man sich denken kann.

 

Ich habe basta seit mehr als 6 Monaten das erste Mal wieder gesehen – schön war das. Wenn auch irgendwie anders. Die ganze Einlasszeremonie mit Händedesinfektion, Maske, nur rechtsrum gehen, feste Plätze (Zilli und ich haben überlegt, wann wir das letzte Mal Karten und somit feste Plätze hatten, es ist uns nicht eingefallen!), nicht rumlaufen im Konzert (daher sorry für die Köpfe auf den Fotos, also die der Zuschauer, meine ich! 🙂 ) und so weiter und so fort. Auch die Stimmung war anders als gewohnt im Ebertbad. Wir haben nach dem Konzert noch mit Arndt darüber gesprochen und waren der Meinung, dass es allen nicht schlechter gefallen hat, aber vielleicht bei allen schon so verwurzelt ist, nicht laut zu reden, nicht zu schreien oder zu jubeln, um keine unnötigen Aerosole auszustoßen, dass es daher ein bisschen gedämpfter wirkt.

Die Laune der bastas war jedenfalls gut, auch wenn die coronakonform umgestellten Choreografien (Abstand – Abstand – Abstand!) möglicherweise ebenfalls ein wenig Schwung herausgenommen haben. Bei “Schicke Kita” war zum Beispiel nichts mit “wir legen uns alle eine Hand auf die Schulter und machen eine seitliche Polonaise über die Bühne”… Man muss eben Zugeständnisse machen.

Der arme “Kleine Gondoliere” jedenfalls wurde mit riesigem Schwung ins Wasser befördert…

 

Ja, anders war es, aber ich habe es sehr genossen, basta mal wieder zu erleben! Tut gut, kann man nur empfehlen! 🙂

 

Moni

One thought on “Oberhausen anders…

  1. Liebes Fanclub-Team,
    danke fuer die Einblicke! Wir freuen uns schon sehr auf unseren Besuch in Pforzheim! Auch wenn das Jubeln mit Maske bestimmt nicht das Gleiche sein wird… Endlich wieder basta life!!!

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